Sonntag, 26. Februar 2012

[52 Games] - Minimalismus



Cursed Loot hiess früher einmal Epic Dungeon und war schon "damals" ein grandioses Spiel. Für nur 80 Punkte auf dem Microsoft Marketplace bekommt man hier ein Xbox Live Indie Game der extraklsse geboten, welches durch ein minimalistisches äusseres ein maximum an Spilspass garantiert. Zumindest geht es mir so. Ich kann schon gar nicht mehr sagen, wie viele Stunden ich in dieses Spiel investiert habe... es müssen viele sein.



Das Spielprinzip ist einfach: man generiert sich einen Held aus einer von fünf Charakterklassen und soll dann mit diesem Helden einen Dungeon durchlaufen, der 50 Stufen hat. Jeder getötete Gegner bringt uns Erfahrungspunkte und hin und wieder finden wir auch Waffen wodurch wir unseren Charakter kontinuierlich verbessern. Der Haken an der ganzen Sache ist aber der, dass man nur ein Leben hat. Stirbt man, muss man wieder ganz von vorne anfangen. Das hört sich schlimmer an, als es ist, da jedes Dungeon-Level zufallsgeneriert wird und somit immer wieder aufs neue zum Entdecken einläd. Eine Partie von Cursed Loot kann zwischen 10 Minuten und über einer Stunde dauern, je nachdem wie gut man sich schlägt. Und auch wenn das Spielprinziep wirklich minimalistisch ist (Entdecken, kämpfen, leveln) so fesselt es einen doch stundenlang vor den Fernseher. Wie bei so vielen Spielen heißt es auch hier: Einfach zu lernen, schwer zu meistern. Und genau dadurch gewinnt dieses Spiel auch seinen großen Reiz. Wenn man stirbt, dann kann man sich sicher sein, dass man selber irgendeinen dummen Fehler gemacht hat. Meistens war man einfach zu unvorsichtig.



Und da ein Video mehr als tausend Worte sagt, lasse ich Euch jetzt einfach noch ein Gameplay Video von Cursed Loot da, mit dem ihr ein bißchen anschaulicher verdeutlicht bekommt, worum es bei Cursed Loot geht:



Montag, 13. Februar 2012

Hallelujah

In ganz eigener Sache hier nochmal die Aufnahme von Hallelujah, die mein Schwager und ich letztes Jahr für die Hochzeit seines Bruders live performt haben.

Ich war noch nie so nervös... normalerweise habe ich ja auch eine laute Band im Rücken, die alle unsauberheiten im Gesang übertönt...

Hallelujah (Live)

[52 Games] - Natur


Ich habe ja beschlossen auf mein Bauchgefühl zu hören, wenn das nächste Thema für 52 Games gepostet wird. Also grübele ich nicht lange nach sondern schreibe über das erste Spiel, das mir zum genanten Thema in den Sinn kommt. Diese Woche ist dies Just Cause 2.

Ein Spiel, in das ich schon über 40 Spielstunden gesteckt habe, aber so gut wie keinen Missionsfortschritt vorzuweisen habe. Just Cause 2 findet immer wieder seinen Weg in meine PS3, wenn ich die Lust verspüre, einfach mal ein Flugzeug zu kapern und dann so weit wie möglich an höhe zu gewinnen ehe ich mich mit meinem Fallschirm aus dem Flugzeug stürze um dann, die Aussicht geniessend, gen Boden zu gleiten.

In der Inselwelt aus der Just Cause 2 besteht, gibt es eigentlich alles, was das Landschaftsliebende Herz begehrt. Es gibt verschneite Bergspitzen, tiefsten Jungle, traumhafte Strände und öde Wüsten. Und das alles ist frei begehbar... oder befliegbar... oder befahrbar. Wie man will, irgendwie kommt man immer vorran.

Und die Aussicht, die sich einem immer wieder bietet, läd zum innehalten und die Natur geniessen ein. 
Und wenn man die Schnauze voll hat, von der ruhigen Natur, dann fährt man halt in ein kleines Dorf und jagdt Dinge in die Luft. Entspannung pur.


Mittwoch, 8. Februar 2012

[52 Games] - Kälte



Es ist ein sehr kalter Winter für Hamburger Verhältnisse und ich sitze mit meinen Freunden in einem Keller und starre gebannt auf einen kleinen Fernseher. Unter dem Fernseher steht meine Xbox, wie ich sie erst vor wenigen Monaten gekauft hatte. Seit ich im Besitz der Konsole bin, verging kein Abend an dem wir uns trafen, an dem ich nicht meine Konsole mitbringen sollte. Es ging sogar so weit, dass ich zum Geburtstag von eben jenen Freunden eine Xbox-Tragetasche geschenkt bekam. Komplett uneigennützig, versteht sich.

Wir saßen also an fast jedem Wochenende dieses kalten Winters, es muss 2003 oder 2004 gewesen sein, bei meinem Freund im Keller und zockten Xbox. Der Kontroller wurde von einer Hand in die nächste gereicht und jeder versuchte den High-Score des Vorgängers nochmal zu überbieten. Wir spielten SSX3. Es war großartig.

Mit den Nachfolgetiteln haben wir so einige male versucht, diese Erinnerungen wieder aufleben zu lassen.... aber SSX On Tour konnte einfach nicht den selben Spielspass liefern. SSX3 hat einfach alles richtig gemacht. Man konnte seinen Charakter komplett Customizen. Man konnte, nachdem alle Strecken im Karrieremodus freigeschaltet waren, die einzelnen Berge komplett frei befahren, Der DJ hatte coole Sprüche auf der Lippe und sorgte für Musikalisch zum Spielgeschehen passende Unterhaltung. Die Moves waren so abgefahren, dass wir regelrechte Purzelbäume schlugen, wenn wir den nächsten Uber-Move freigeschaltet hatten. Dieses Spiel war einfach der Knaller.

Letztes Jahr stellte ich dann traurig fest, dass ich SSX3 nicht mehr in meiner Spielesammlung finden konnte. Hatte ich es verliehen? Kann doch gar nicht sein, sowas notiere ich mir doch immer. Hatte ich es verkauft? Nein, gute Spiele, mit denen ich so viele Erinnerungen verbinde verkaufe ich nicht. Hatte ich es verloren? Egal, ich brauchte es. Auf EBay wurde ich schnell fündig und für nicht einmal 3€ konnte ich so ganz schnell wieder SSX3 mein eigen nennen. Was soll ich sagen? Das Spiel ist immernoch genauso toll, wie es das 2004 war. Wer dieses Spiel noch nicht kennt, und entweder eine PS2 oder eine Xbox sein eigen nennt, der sollte unbedingt mal einen Blick riskieren. Meine Vorbestellung für SSX: Deadly Descent ist auch schon angelegt. Ich hoffe wirklich, dass mit diesem Teil wieder das alte SSX Gefühl aufkommen kann und ich mit meinen Freunden wieder unzählige Nächte mit diesem Spiel und seinen Abfahrten verbringen werde.

Es lebe der Wintersport.

Freitag, 3. Februar 2012

Azuras Wrath - die Demo angespielt


Nachdem ich bereits auf der Gamescom 2011 das zweifelhafte Vergnügen hatte, Azuras Wrath anzuspielen, dort aber nur ca. 7 Minuten mit dem Spiel verbringen konnte, habe ich gestern Abend der Demo noch einmal eine Chance gegeben, meinen nicht gerade positiven Eindruck des Spiels noch einmal zu revidieren.

Doch leider hat es seine Chance nicht genutzt. Grafisch recht ansprechend, versetzte mich das Gameplay zurück in die Zeiten eines C64 als ich noch ganze Spiele gewinnen konnte, indem ich einfach nur am Joystick rüttelte. Ist solch ein Gameplay für ein Spiel im Jahre 2012 noch angemessen? In meinen Augen nicht. Mir hat es zumindest KEINEN Spass gemacht, wie ein bekloppter auf meinen "B"-Button einzuprügeln, nur um eine Cutszene abzuspielen in der mein Charakter von einem Schwert, so lang wie der Erdumfang, durchbohrt wird.

Die Aktion ist übertrieben und kann in der richtigen Runde sicherlich einen Abend lang für Unterhaltung sorgen weil das ganze so trashig daherkommt, dass man eigentlich nur drüber lachen kann. Aber spielerisch bietet das Spiel, oder in diesem Fall zumindest die Demo, rein gar nichts. Wenn diese Demo also wirklich einen repräsentativen Eindruck des ganzen Spieles vermittelt, dann wird Azura von mir definitiv keine Gelegenheit bekomen um sich zu behaupten.